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Donnerstag / 09.07. / 18:00 / Führung und Vortrag

Moden, Schwarzwälder und andere Hüte

18:00 Uhr Führung durch die Sonderausstellung (18:00 Uhr)

Dr. Anita Auer, Franziskanermuseum Villingen-Schwenningen 

19:00 Uhr Eine gut behütete Geschichte – die Karriere des (Schwarzwälder) Bollenhuts

Brigitte Heck M.A. Badisches Landesmuseum Karlsruhe

Ort : Franziskanermuseum Villingen, Rietgasse 2

In Kooperation mit den städtischen Museen Villingen-Schwenningen, (Eintritt 6,50€)  

 

 

 Ausstellung "Moden, Schwarzwälder und andere Hüte" 


Der Verein für Geschichte und Naturgeschichte der Baar wird am kommenden Donnerstag um 18 Uhr im Franziskanermuseum in Villingen die Ausstellung "Moden, Schwarzwälder und andere Hüte" besichtigen. Frau Dr. Anita Auer wird die Gruppe durch die sehenswerte Ausstellung führen.
Anschließend wird Frau Brigitte Heck aus dem Landesmuseum Karlsruhe über die Bedeutung des Bollenhutes für den Schwarzwald referieren.

 

Wilhelm Hasemann mit Gutacher Mädchen als Modell

 

Der Bollenhut ist heute eines der bekanntesten kulturräumlichen Symbole. Er steht für den Schwarzwald und mitunter für ganz Deutschland. Damit fungierter – ähnlich wie „Heidi“ für die Schweiz oder „Frau Antje“ für Holland –als Stereotyp. Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, wie es dazu kam und wie sich dieser Trend entwickelte. Ein Zusammenspiel mehrerer Phänomene liegt dieser Entwicklung historisch zugrunde: Zum einen schufen politische Inszenierungen wirkmächtige Bilder: So stellte der große Karlsruher Festzug von 1881 vor allem die historischen Trachten Badens heraus, um die Vielheit regionaler Kulturen in der neu geschaffenen politischen Einheit zu präsentieren. Zum andern trug die hohe mediale Präsenz der Gutacher Künstlerkolonie zu einer Popularisierung und Instrumentalisierung gerade der Gutacher Tracht bei. Beide Ereignisse und Prozesse begründeten und verfestigten ein kollektives Bild, jenes vom fröhlich-bunten Landleben, das den negativen Folgen der industriellen Moderne einen Gegenentwurf und Fluchtpunkt entgegensetzte. Es sollte die deutsche Mediengeschichte bis heute prägen und den wirtschaftlichen Erfolg der Tourismusregion Schwarzwald entscheidend fördern. Alle Interessierte sind recht herzlich eingelanden.

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