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Mittwoch / 15.01.2014 / 20:00 / Vortrag

Die Zabern-Affäre-Vorspiel zum Ersten Weltkrieg
Saverne im Brennpunkt der Auseinandersetzung
zwischen Elsässern und Deutschen


Dr. Detlef Herbner, Bonn
Der Vortrag ist zweisprachig in Deutsch und Französisch
Kommunales Kino (Guckloch) in Donaueschingen, Friedhofstrasse
in Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft. 


Zabern 1911

Anlässlich des Gedenkens „100 Jahre Erster Weltkrieg“ und „50 Jahre Städte-Partnerschaft
Donaueschingen-Saverne“ lädt der Baarverein zusammen mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft am15. Januar um 20 Uhr zu einem öffentlichen Vortrag über die Zabern-Affäre von 1913 ein. Der bekannte Historiker Dr. Detlef Herbner beleuchtet den historischen Hintergrund und die Ursachen des Konfliktes zwischen den Elsässern und den dort stationierten preußischen Truppen.
Die Affäre begann, als der junge preußische Leutnant Günter Freiherr von Forstner zehn Reichsmark Belohnung für das Niederstechen eines Elsässers versprach. Ein Vorgesetzter von ihm hat den Betrag umweitere drei Reichsmark erhöht. Unter den Soldaten waren auch Elsässer die diesen Aufruf an die Presse weiterleiteten. Nach Veröffentlichung kam es zu einem sehr großen Aufruhr im Elsass. Die ungeschickten und provokanten Reaktionen der deutschen Vorgesetzten erhitzte die Stimmung zwischen den Elsässern und den Deutschen noch weiter, so dass bald auch der in Donaueschingen weilende Kaiser Wilhelm II in die Affäre mit einbezogen wurde. Der Kaiser traf sich in Donaueschingen mit Kriegsminister Erich von Falkenhayn und dem Reichskanzler Theobald von Bethmann-Hollweg um die Angelegenheit zu beraten.
Während dessen kam es auch im Reichstag zu erbitterten Wortgefechten zwischen den konservativen Kräften die das Vorgehen des Militärs befürworteten und deren liberalen Gegnern. Auch der aus Bonndorf-Wellendingen stammende Konstantin Fehrenbach hielt im Reichstag eine flammende Rede gegen die Herrschaft des Militärs im Elsass.
Als Zeichen der heutigen deutsch-französischen Freundschaft werden Herr Landrat Sven Hinterseh und Herr Colonel Olivier Wache` zu Beginn Grußworte sprechen. 

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